PRESSIO2 Hirndruckmessung

Neben der üblichen wassersäulengekoppelten Hirndruckmessung über EVDs ist in einigen Fällen eine genaue Überwachung des ICP mit entsprechender Dokumentation erforderlich. Dies geschieht auf der neurochirurgischen Intensivstation mit Hilfe eines elektronischen Hirndruckmesssystems. Hierbei werden spezielle Messsonden mit oder ohne Drainageoption (intraventrikulär oder intraparenchymal) verwendet. Das PRESSIO2 ist solch ein System. Die Sonden können getunnelt oder mit den üblichen Knochenschrauben fixiert werden.

Messprinzip des PRESSIO2 Systems ist der Tiptransducer, ein in die Sondenspitze integrierter Drucksensor. Der Messpunkt befindet sich somit direkt im Fokus des indentifizierten Hirngewebes. Es tritt keine konstruktionsbedingte Signaldämpfung durch ein Übertragungsmedium wie Liquor oder Luft auf.

Optional sind beide Kathetertypen als "ICP+T" Version auch mit zusätzlichem Teperatursensor (Microthermistor) erhältlich. Die Drift ist geringer als 2mmHg in 10 Tagen. Die Analyse des Labors (Cambridge Shunt Evaluation Laboratory & Academic Neurosurgical Unit) kann hier eingesehen werden.

PRESSIO besteht aus einem kleinem Interface mit gut ablesbarem LCD-Display sowie diversen Anschlussmöglichkeiten für die Datenausgabe an handelsübliche Patientenmonitore. PRESSIO Sonden besitzen eine im Stecker der Sonde integrierte Nullpunktspeicherung (spezifisch für jeden einzelnen Katheter) und sind MRT-kompatibel!

 

POLARIS, das MRT-sichere Hydrocephalusventil

POLARIS ist ein 5-fach druckverstellbares MRT-sicheres Hydrocephalusventil.

Hierbei wurde das Funktionsprinzip des Sophysa Miniventils (siehe unten) um vollständige MRT-Sicherheit erweitert (geprüft bis 3 Tesla). Der hohe Grad an Schutz gegen spontane Verstellung wird durch mechanisches Einrasten von Stiften in Kerben erreicht, welches den Rotor vor unerwünschter Spontandrehung schützt.

Sowohl das Ver- und Entriegeln des Systems als auch das Ändern des gewünschten Arbeitsbereiches werden mit Hilfe eines speziellen Polaris Einstell-Sets, einem druckstufenskalierten Kompass-System mit speziell kalibriertem Doppelmagneten, vorgenommen.

Je nach Spezifikation der Metallfeder stehen 4 Gesamtregelbereiche mit jeweils
5 Druckstufen zur Verfügung - z.B. ein sehr niedriger Regelbereich mit Druckstufen zwischen 10 und 140mmHg (SPV-140). Für Patienten mit sehr hohem physiologischem Hirndruck ist das Polaris SPV-400 erhältlich. Hierbei liegt die niedrigste Druckstufe bei 80mmHg, die höchste bei 400mmHg. Das Standardmodell (SPV) kann zwischen 30 und 200mmHg verstellt werden.

 

SM8 Miniventil, das 8-fach druckverstellbare Ventil

Im Gegensatz zum Polaris besitzt das SM8 neben der magnetischen keine zusätzliche mechanische Arretierung des Verstellmechanismus'. Daher kann es sich -wie viele andere magnetisch druckverstellbare Ventiltypen auch- in starken Magnetfeldern,
z.B. einem MRT spontan verstellen. Im Vergleich zu anderen auf magnetischem Verstellmechanismus basierenden Produkten wird es dabei nachweislich selten beschädigt. Das Funktionsprinzip des SOPHY Miniventils basiert auf der Veränderbarkeit des Druckes, der durch den Kugel-/Federmechanismus im Ventil-Einlassbereich dem einströmendem Liquor entgegen wirkt. Öffnungs- und Schließdruck des Ventils werden über diesen Mechanismus transkutan verstellt.

Der behandelnde Arzt hat die Möglichkeit, den erforderlichen Öffnungsdruck aus jeweils 8 Druckstufen eines Gesamtregelbereiches auszuwählen. Je nach Spezifikation der Metallfeder stehen also 4 Gesamtregelbereiche mit jeweils 8 Druckstufen zur Verfügung. Der gewünschte Arbeitsbereich des SM-Miniventils kann sowohl mit Hilfe des Sophysa Kontrollmoduls (ein druckstufenskaliertes Ventilkompass-System) als auch durch eine Röntgenaufnahme sicher verifiziert werden.

 

Reservoire, Ventrikel- und Peritonealkatheter

Sophysa fertigt eine große Bandbreite an Kathetern und Reservoiren. Auch eine
Anti-Siphoneinheit mit Kugel-Feder-Mechanismus ist erhältlich.

Zum Internetpräsenz des Herstellers gelangen Sie

HIER

Auf dem obigem Screenshot sind  Übersichtlichkeit und intuitive Bedienbarkeit erkennbar.

Für eine ausführlichere Beschreibung der Features klicken Sie bitte auf die Kurvendarstellung.

Falls mal kein Ventilpass auffindbar ist: Sowohl der Gesamtregelbereich, als auch die aktuell verwendete Druckstufe sind bei beiden Ventiltypen (hier die 5 Druckstufen des Polaris) per Kompass (unten) oder Röntgenbild mühelos zu identifizieren.

Sophysa

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